Februar 26, 2009

lavega_muellimspiegel_4240
la vega, ccs//im jeep auf dem weg zur arbeit

 

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ortszeit ccs 23:03 pm
elgallocanta hatte bis heute 999 besucherInnen.
danke. me encanta.

Februar 24, 2009

bootskinder_4887
playa colorada//estd. sucre

ich hab zorro gesehen…

Februar 20, 2009

… hier mitten in catia auf der strasse. auf seinem pferd ist er durch die strasse galoppiert. ganz ohne witz! aber vermutlich war ers nicht wirklich… zu fasching will ja jedeR gern mal einE heldIn sein. er war auch noch ziemlich jung. aber das pferd war echt!

;)

nachgereicht

Februar 19, 2009

eljunquito_25381
el junquito//das ist nicht der blick auf das meer, sondern auf die wolkenebene unter der sich das meer versteckt hat

Februar 19, 2009

ich verlasse als letzte das buero, beschaeftigt mit dem gedanken, was ich mit dem abend anstellen werde, dabei bleibt mein schluessel von innen im schloss stecken, ich bin draussen, die tuer zu. halb so schlimm, hoffe ich, nachdem mein mitbewohner gleichzeitig mein arbeitskollege ist, hat er auch einen schluessel und wir kommen an meinen schluessel wieder ran. klappt aber leider nicht… die tuer laesst sich nicht oeffen, durch den von innen steckenden schluessel, ist das schloss blockiert. ok… wir ueberlegen, wie wir “einbrechen” koennen. aber genau das ist die grosse angst hier, daher ist alles doppel und dreifach gesichert und vergittert. rein theoretisch koennten wir durch einen ziemlich geraeumigen schacht von unserer wg aus nach unten klettern, aber die letzten zwei meter wuerden einen sprung fordern… wir versuchen es lieber nochmal von unten und aussen. die fenster sind vergittert. fuer die hintertuer haben wir keinen schluessel, der befindet sich im buero. aber… (gleich kommt das happy end) die fensterscheiben lassen sich aufschieben und just steht die kleine schatulle mit allen schluesseln in reichweite - im abstand einer armlaenge auf dem fensternahen schreibtisch. gerettet.

Februar 17, 2009

gestern war ich auf den tag genau seit vier monaten hier… das faellt mir gerade auf, als ich die blogstartseite oeffne. das rechtfertigt, erklaert oder ist ein hintergrund fuer die gestrige nachdenklichkeit. und wie sieht meine zukunft aus… wie werde ich die naechsten monate hier verbringen… und wie werde ich dann wieder zuhause in deutschland ankommen. was war eigentlich alles in den letzten monaten? … ich muss mir ein bisschen zeit zum zu-mir-kommen nehmen.

 

leben 
ist das bewusste wahrnehmen des augenblicks.

danke babs*

panta rhei

Februar 16, 2009

taeglich neues, umbruch, aufbruch, veraenderung. die aufregung der letzten tage hat sich gelegt, alles scheint ruhiger, chávez bleibt … dafuer gibts an anderen beruehrungspunkten veraenderungen. im buero, im haus, im cdlm… manche entscheidungen, die meine umwelt trifft, treffen mich voellig unerwartet und erscheinen mir unvermittelt, ploetzlich und ueberraschend. dabei liegt es wohl eher dran, dass ich es aufgrund sprachlicher maengel vorher noch nicht mitbekommen habe bzw. daran, dass ich, berechtigterweise, keinen anteil an der entscheidung hatte. bei themen wie auszug oder jobwechsel verwundert und irritiert mich diese kurzfristigkeit schon arg. es laesst mich realisieren, wie lange ich entscheidungen mit mir herumtrage, fuer und wider abwaege, bis ich mich ueberzeugt auf die seite stellen kann, die sich besser anfuehlt. meistens gewinnt sie und schlaegt die kopf-und vernunft-entscheidung.

Februar 15, 2009

22:47pm ortszeit ccs:

das sí hat gewonnen. mit 54,36% vor dem no mit 45,63%.
seit einer stunde chávez auf allen kanaelen. in der zwischenzeit hat das boellerknallen auf der strasse nachgelassen. ich kann mir aber gut vorstellen, dass es weitergeht, sobald chávez mit seiner ansprache fertig ist. unser barrio ist zufrieden, die mehrheit hier sind anhaenger von chávez. die strategie ging auf, das geld fuer seine enmiende-sí-kampagane aus seiner sicht gut investiert. und diese war verdammt durchdacht, von plakaten, staenden auf den strassen, veranstaltungen, all dem printmaterial, anzeigen in allen medien – unter anderem auf einer spanischen webseite fuer einen deutschkurse, die musik, die aus den lautsprecherboxen der propaganda-staende droehnte, die textile ausstattung der sozialismus-unterstuetzerInnen… mit dem sieg des sí beginnt “la semana del amor”, mir ist noch nicht ganz klar was das heisst … es klang nach eine woche freimachen…

Februar 15, 2009

4:54am ortszeit ccs

tag des referendums. die stadt ist wach. nunja… ich weiss natuerlich nicht, ob die beobachtungen, die ich hier in catia anstellen kann, fuer die ganze stadt gelten. aber ich koennte es mir vorstellen. seit 4:00am boellerknallen, trompetensalven, die an us-fahnenwechsel erinnern. von allen seiten. auf der strasse autos mit lautsprechern, die die chávez-enmienda-sí-propaganda-musik in die noch nachtstille, langsam erwachende stadt entlassen. ein chávistischer-sprechchor ist vorbeigezogen, “uh ah, chávez no se va” skandierend. die geraeusche der stadt nehmen zu, vermutlich gibts nur wenige menschen, die noch den schlaf der gerechten schlafen. der laerm, der von der strasse und allen anderen seiten durchs fenster in mein zimmer dringt, klingt wie am helllichten tag, nicht wie stockdunkle nacht, die wir gerade noch haben. die nachbarshaehne mischen natuerlich fleissig mit. 
beabsichtigtes ziel: die buergerInnen ccs rechtzeitig aufwecken zum einreihen in die wahlschlange.

Februar 13, 2009

neben den hochs- und tiefs, die man phasenbedingt als freiwilligeR erlebt sind weihnachten, silvester und geburtstage die kritischen tage. die man “sonst” zuhause mit familie und freunden verbringen wuerde und deswegen am aergsten sehnsucht, erinnerungen, nachdenklichkeit und tristesse aufkommen lassen. so ganz ohne diese empfindungen hab ich denn 11. auch nicht verbracht. ich hab an vergangene geburtstage gedacht und daran, wo und wie und mit wem ich angestossen, gefetet, getanzt und genossen habe – und mich (selbstverstaendlich) gefragt, wie es hier sein wird. und dann war es ein tag, der sich gar nicht so sehr von den vorhergehenden unterscheidet, wenn man mal die beteiligten personen und die umgebung ausser acht laesst. fuer das kaffeetrinken mit meinen arbeitskollegInnen habe ich mich an einer torte versucht… es wurde eine schwarzwaelderkirsch auf venezolanische art: der bisquit ging nicht auf, weil wir nicht im besitz eines messbechers sind und ich die mengenverhaeltnisse auf gut glueck gemischt habe, offensichtlich war der zweite loeffel backpulver noch zu wenig. die sahne war supersuess, weil vorgesuesst. kirschen gabs im supermarkt nicht, aber mit brombeeren klappts auch,  und – natuerlich – gibts bei uns auch keinen tortenring, aber not macht erfinderisch: cornflakeskarton, alufolie und tesafilm tuts auch ;)
cdlm_gebmappe
mit abstand das tollste geschenk, dass ich bekommen habe: von den kindern aus dem cdlm, eine mappe gefuellt mit wunderschoenen phantastischen bildern.
jennifer
jennifer hat sogar meine geschwister nicht vergessen!

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