weihnachtswuensche

Dezember 17, 2009

morgen ist der letzte arbeitstag und dann sind weihnachtsferien. im buero heute noch geschaeftiges treiben und vorbereitungen fuer den weihnachtsempfang all derer, die fuer huellas geld/material/lebensmittel/… spenden. im cdlm ist schon seit letzter woche kein betrieb mehr. schulferien, also auch ferien in der “hausaufgabenbetreuung”. mit einer weihnachtsfeier am vormittag und einer fuer die kinder am nachmittag haben wir alle in die ferien geschickt.

… die arbeit wird also langsamer, dafuer ists auf den strassen umso hektischer und voller. man mag schon fast nicht mehr rausgehen, die schlangen allenortens sind endlos. am terminal, um fahrkarten zu kaufen. in der drogerie, um shampoo zu kaufen. am metroschalter, um ein ticket zu ziehen. an den kassen aller erdenklichen geschaefte, um das 13. monatgehalt in geschenke zu verwandeln. ich bin gluecklich in weniger als einem tag die stadt hinter mir zu lassen und die freien tage umgeben von natur zu verbringen. wenn auch ohne das typische weihnachtsgefuehl (ob sich das im naechsten jahr, nach zwei jahren abstinenz, von alleine wieder einstellt?), ohne schnee, gluehwein und tannenbaum, aber immerhin mit selbstgebackenen vanillkipferln.

allen euch lieben leserInnen wuensche ich von herzen ein gesegnetes, ruhiges und unstressiges weihnachtsfest. und ebenso aus tiefstem herzen kommt mein dank fuer jede unterstuetzung, die ihr mir, meinem projekt hier, also huellas und den kindern im cdlm zukommen lasst, die meinen aufenthalt hier ermoeglicht.
sei umarmt und esst ein plaetzchen fuer mich mit*

uiv

Dezember 13, 2009


auf dem gelaende der universidad indígena, estd. bolívar

eine woche weit weg von alltag und dem alltaeglichen zivilisationsdurcheinander. eine knappe woche in der universidad indígena de venezuela (uiv), dh. mit dem nachtbus von ccs nach ciudad bolívar, von da drei stunden bis caño tauca und zum schluss nach eine halbe stunde zu fuss. dann ist man angekommen. in der savanne, durch das gelaende schlaengelt sich der fluss tauca. da wo fluss ist, ist (regen)wald. sonst kleine baeume, grass, buesche – eher unfruchtbares land. der fluss ist die lebensader, sein wasser dient zum trinken, kochen, baden, waesche waschen, fuellt die fischteiche, bewaessert die pflanzanlage und traenkt die bueffel…

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