der plan: wir gehen tanzen. wurde auch zeit, seit fuenf monaten bin ich hier, aber ausgehen mit dem ausdruecklichen ziel tanzen war irgendwie noch nicht (tanzen an sich hat sich schoen oefters mal ergeben…), na, … wie auch immer.
die ausfuehrung: bereits im laufe des tages haben wir also empfehlungen fuer geeignete orte gesammelt. so einfach ist es naemlich nicht. besonders dann, wenn man, wie wir, keinen goldesel hat. wir sind zum abendessen mit zwei japanischen freiwilligen verabredet, beim chinesen. kein scherz. anschliessend versuchen wir aus den empfehlungen die am naechstenliegenden (raeumlich gesehen) herauszuklauben, die zudem einen gut ruf haben, in denen nicht nur salsa bzw in paaren getanzt wird und die in unseren geldbeuteln noch genug geld fuer das taxi nach hause lassen. das erweist sich als das groesste problem. dort wo man tanzen kann, kann man nicht einfach rein. und auch nicht einfach nur ein bier trinken. es kostet eintritt, ab 40bsf aufwaerts, oder “servicio”, der sich zum teil auch nach der gruppengroesse richtet. am konkreten beispiel: wir waren fuenf und der servicio, 280bsf, sah so aus: eine flasche rum und die uebrigen cuba-libre-zutaten. die alternative: an der bar, cocktails fuer je 35bsf. wir entscheiden uns fuer den servicio, bleiben lange, machen die flasche leer und tanzen viel. und definitiv anders als die uebrigen venezolanischen gaeste. den manu chao-musik-wunsch erfuellt uns der dj leider bis zum gehen nicht. im taxi nach hause: vier frauen hinten, meinem mitbewohner ueberlassen wir den beifahrersitz. es ist klapprig, macht laute geraeusche, faehrt aber, und verliert auch keine teile bis wir vor unserer haustuer angekommen sind.

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